2. Südtiroler Sektfrühstück

2. SÜDTIROLER SEKTFRÜHSTÜCK AUF SCHLOSS SIGMUNDSKRON

(/bu) Bereits zum zweiten Mal im historischen Ambiente von Schloss Sigmundskron haben die sechs Mitgliedsbetriebe der Sektvereinigung, die nach dem „metodo classico“ produzieren, ihre Sekte präsentiert. Der legendäre Sebastian Stocker, Kellermeister der Kellereigenossenschaft Terlan, hat schon vor Jahren der Südtiroler Sekterzeugung einen grundsätzlichen Aufschwung gegeben. Heute trägt die Vereinigung der Südtiroler Sekterzeuger mit ihren Nischenprodukten erfolgreich dazu bei, dass diese „Perlen der Alpen“ als prickelnde Botschafter Südtirols bekannt sind.

2. Südtiroler Sektfrühstück
Alessandro Righi (Weinkellerei St. Pauls), Lorenz Martini (Comitissa), Hannes Kleon (Kellerei Von Braunbach), Josef Romen (Sektkellerei Kettmeir), Michael „Muggi“ Reiterer (Sektkellerei Arunda-Vivaldi) und Hannes Ochsenreiter (Weingut Haderburg). Foto: Peter Viehweider

Sie bauen zwischen 600 und 1.100 Meter über dem Meeresspiegel an und produzieren insgesamt jährlich rund 180.000 Flaschen Südtiroler Sekt. Zu den traditionellsten Weinanbaubetrieben zählt zweifelsohne das Weingut Haderburg in Salurn, gegründet 1977, das sich in den letzten Jahren auf biodynamische Produktion spezialisiert hat. Präsent ist natürlich auch die auf 1.200 Meter höchstgelegene Sektkellerei Europas Arunda-Vivaldi in Mölten mit ca. 70.000 Flaschen, gefolgt vom Betrieb von Lorenz Martini in Girlan, bekannt durch seinen Comitissa, hergestellt aus den Trauben des Weißburgunders und Chardonnays, die rund 3 Jahre auf Hefe gelagert werden. Auch die Weinkellerei St. Pauls, die im Juli 2005 mit der traditionellen Sektkellerei Kössler zusammengeschlossen wurde, und die Kellerei Von Braunbach in Terlan sowie heuer neu dazugekommen (!) die Sektkellerei Kettmeir in Kaltern zählen zur Vereinigung.

Jeder einzelne der sechs Betriebe besteht mit den individuellen, typischen Produkten ganz für sich. Mit ihren charakterstarken Südtiroler Sekten eroberten sie auch beim sonntäglichen Sektfrühstück wieder neue Freaks und Sektliebhaber. Ihr Erfolg trägt zur positiven Unterstützung der Südtiroler Weinwirtschaft am nationalen Markt bei.


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